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Aktuelles zum Thema Immobilien & Statistiken – Zusammenfassung vom 14.05.2019

Baugenehmigungen rückläufig

Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg haben die Bauaufsichtsbehörden des Landes Brandenburg 2018 insgesamt 12.736 Wohnungen genehmigt, dies entspricht einem Rückgang um gut 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser erste Rückgang seit acht Jahren lässt die Zahl der genehmigten Wohnungen auf das Niveau des Jahres 2015 sinken. Bei Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern lag der Rückgang bei rund 36 Prozent. Lediglich Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäuser konnten leicht mit 0,5 Prozent minimal steigen. Die meisten Brandenburger Wohnungen sind in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Oberhavel genehmigt worden, die wenigsten in Frankfurt an der Oder.

Weniger Zwangsversteigerungen

Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien war auch im Jahr 2018 weiter rückläufig. Nur die Hälfte der eröffneten Verfahren endeten vor Gericht. Der Rest wird vor der Versteigerung freihändig verkauft. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 18.500 Immobilien (Vorjahr: 25.740) mit Verkehrswerten von über 3,85 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,23 Mrd. Euro) aufgerufen. Vor Gericht ging damit die Zahl der Verfahren um mehr als 28 Prozent zurück. Im Bundesdurchschnitt waren 52 von 100.000 Haushalten von Zwangsversteigerungen betroffen (Vorjahr: 62). Im Jahr 2018 lag somit der durchschnittliche Verkehrswert bei 178.000 € und damit gut damit rund 8 Prozent höher als im Vorjahr (164.431 €).